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Hauptstadt des Roten Kreuzes

Die Freiwilligen waren bereits seit dem Morgen im Einsatz, und je näher 10 Uhr rückte, desto mehr Gäste kamen. Sie alle waren gekommen, um an der Weihnachtsfeier des Roten Kreuzes in der Hauptstadt teilzunehmen, die auch dieses Jahr wieder im Parken in Zusammenarbeit mit dem FC Kopenhagen stattfand. 

Die Feier fand in einem der großen Aufenthaltsräume des Parken statt, hoch oben gelegen und mit Blick auf den Fußballplatz auf der einen und den Stadtpark auf der anderen Seite. In einem separaten Raum war der Weihnachtsbaum wunderschön geschmückt und bereit zum Tanzen und Beschenken. 

„Dies ist das zweite Mal, dass wir gemeinsam mit dem FC Kopenhagen eine Weihnachtsfeier veranstaltet haben, und auch in diesem Jahr war es wieder ein wirklich schöner Tag für unsere Gäste und unsere Freiwilligen“, sagt Trine Steffensen, Entwicklungsberaterin beim Roten Kreuz Hauptstadt. 

Geschenke für alle 

Es gab viele Geschenke an diesem Heiligabend, für Jung und Alt. Sowohl FCK als auch das Rote Kreuz Hauptstadt verteilten Päckchen an alle Gäste, und der Weihnachtsmann hatte natürlich nach dem Tanz um den Weihnachtsbaum Geschenke für die Kinder. 

Es gab auch Mandelpreise, obwohl es eine Weile dauerte, die Gewinner zu ermitteln. „Sie hatten die Mandeln vergessen“, sagt Trine Steffensen. „Die Familie Drillenissen war im Rennen gewesen.“ 

Die Gewinner der gekauften Marzipanschweinchen mussten ermittelt werden, indem kleine Zettel unter die Schüsseln geklebt wurden. 

Leo und Neestrup wünschten ein frohes Weihnachtsfest 

Das Essen wurde in Hülle und Fülle an den großen Tischen im Raum serviert, an denen jeweils 12 oder 20 Gäste Platz fanden. Es wurde an nichts gespart, und die Speisekarte bot unter anderem Hering, Schweinebraten und Ente. Bier und Wasser gab es natürlich auch nach Belieben von Carlsberg. 

Unterwegs bot sich die Gelegenheit zu einer Parkführung, die viele Gäste gerne annahmen. Zur großen Freude der Kinder wartete FCK-Maskottchen Leo in einer der Umkleidekabinen. Auch FCK-Cheftrainer Jacob Neestrup schaute vorbei, und einige Gäste ließen sich mit ihm vor dem prächtigen Weihnachtsbaum fotografieren. 

Süße Musik 

Im Laufe des Tages, während des Essens und der besseren Bekanntschaft der Gäste, wurden die Gespräche an den Tischen immer intensiver. Einige Gäste kannten sich bereits, andere trafen sich zum ersten Mal. 

„Eine unserer Gastgeberinnen sagte, sie habe sich so gut mit der Familie verstanden, bei der sie saß, dass sie den Kontakt zu ihnen aufrechterhalten wollte“, sagt Trine Steffensen. 

Amalie Lennert und Emilie Engholm, Praktikantinnen beim Dänischen Roten Kreuz in der Hauptstadt, waren beide auf der Feier. Auch sie bemerkten die gute Atmosphäre und die Kontakte, die sich im Laufe des Tages entwickelten.

„Eine der Gästinnen kam aus der Ukraine und sprach kein Dänisch“, erzählt Amalie Lennert. „Sie half beim Flechten von Weihnachtsschmuck. Wenn man nicht dieselbe Sprache spricht, muss man eine dritte gemeinsame Sprache finden“, erklärt sie. 

„Da war auch noch derjenige, der einen der Moderatoren fragte, ob es unangemessen sei, eine Dame nach ihrer Telefonnummer zu fragen. Es gab also auch ein paar schöne Musikstücke“, fügt Amalie Lennert hinzu, und sowohl Emilie Engholm als auch Trine Steffensen nicken. 

Was antwortete der Moderator? 

„Wahrscheinlich fand sie das in Ordnung“, sagt Trine Steffensen lächelnd. „Sie waren sehr erwachsene Menschen.“ 

Einen schönen Tag noch 

Die Weihnachtsfeier endete um 15 Uhr, und kurz darauf waren die festlich geschmückten Räume leer. Draußen in der Dezemberdunkelheit gingen die Gäste mit ihren Geschenken nach Hause, während die Freiwilligen mit dem Fahrrad losfuhren, um den Heiligen Abend noch einmal zu feiern – diesmal mit ihren Familien. 

Die Weihnachtsfeier des Roten Kreuzes in der Hauptstadt findet jedes Jahr am Heiligabend statt. Seit 2023 wird sie in Zusammenarbeit mit dem FC Kopenhagen veranstaltet. An der diesjährigen Feier nahmen 225 Gäste und über 50 Freiwillige des FC Kopenhagen und des Roten Kreuzes in der Hauptstadt teil.