Örtliche Rettungsdienste in der Hauptstadt
Beim Hauptstadt-Roten Kreuz arbeiten wir mit einem lokalen Notfallteam zusammen, das in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden einige der am stärksten gefährdeten Bürger Kopenhagens im Krisenfall unterstützt.
Als lokale Katastrophenschutzorganisation sind wir darauf vorbereitet, unsere Aktivitäten von alltäglichen sozialen Projekten auf Krisen- und Notfallmaßnahmen umzustellen. Dies erreichen wir durch die Mobilisierung und Organisation von Freiwilligen, die Erstellung lokaler Notfallpläne und die Ausbildung eines Teams aus psychosozialen Teamleitern und Katastrophenschutzmanagern.
Inmitten einer unsicheren Zeit
Immer mehr Kopenhagener machen sich Sorgen um die Weltlage – und das nicht ohne Grund. Weltweit geschehen derzeit viele Dinge, und die Befürchtung, ob und wann diese Krisen auch Kopenhagen erreichen werden, wächst stetig.
Das Rote Kreuz in der Hauptstadt ist bereit, die in Krisensituationen benötigte Organisation zu unterstützen. Wir verfügen über die notwendigen Kompetenzen und die Ausrüstung und können uns schnell anpassen und mobilisieren. Dies haben wir bereits in großen Krisensituationen wie der Corona-Pandemie, dem Anschlag in Fields und der Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge am Kopenhagener Hauptbahnhof unter Beweis gestellt.
HIER SIND WIR LOKAL ANWESEND
Wir mobilisieren und betreuen lokale und spontane Freiwillige.
Wenn Krisen oder Katastrophen eintreten, sind wir bereit, unsere mehr als 3.500 Freiwilligen zu mobilisieren, um auch die lokalen Notfallmaßnahmen zu unterstützen. Darüber hinaus verfügen wir über die notwendige Erfahrung und Kompetenz, um die vielen spontanen Freiwilligen willkommen zu heißen, die sich typischerweise bei größeren Vorfällen melden.
Wir bieten den Betroffenen psychologische Erste Hilfe an.
Psychische Erste Hilfe bedeutet mitfühlende Betreuung und ein offenes Gespräch mit Betroffenen, die sich plötzlich in einer chaotischen Situation wiederfinden. Wir schulen Freiwillige und Mitarbeitende in psychosozialer Methode, um Sicherheit, Ruhe und Handlungsfähigkeit zu fördern. So haben wir beispielsweise 2022 im Kopenhagener Hauptbahnhof Schutzzonen für die vielen ukrainischen Flüchtlinge eingerichtet, die damals ins Land kamen.
Darüber hinaus unser Opferberatung bereit, Opfern und Betroffenen von größeren Vorfällen oder Krisen Unterstützung und Beratung anzubieten.
Wir unterstützen die lokalen Behörden.
Im Krisenfall unterstützen wir die lokalen Behörden bei ihren Notfallmaßnahmen, indem wir den Betroffenen menschliche Nähe, Fürsorge und Unterstützung bieten. Gemeinsam mit unserem Einsatzleiter und Freiwilligen leisten wir psychologische Erste Hilfe und übernehmen praktische Aufgaben – beispielsweise während der Corona-Pandemie, als wir mehrere hundert ältere Kopenhagener zur Impfung begleiteten.
Lokale Kooperationen sind der richtige Weg nach vorn
Täglich arbeiten wir mit den lokalen Behörden zusammen, insbesondere unsere Opferberatungsstelle und unser Samariterkorps stehen zur Verfügung, wenn beispielsweise die Stadtverwaltung von Kopenhagen unsere Hilfe benötigt, um die Sicherheit im Nachtleben zu gewährleisten, oder wenn die Kopenhagener Polizei unsere psychosozialen Bemühungen im Zusammenhang mit Verbrechen oder Unfällen benötigt.
„Im Jahr 2025 haben die Nachtclubbetreiber eine sehr erfolgreiche und enge Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und der Opferhilfe aufgebaut. Diese Zusammenarbeit hat die Sicherheit im Nachtleben erhöht und dazu beigetragen, den Druck auf den Rettungsdienst während der Stoßzeiten zu verringern. Ihre Anwesenheit trägt dazu bei, …“
In Situationen, in denen sowohl Verletzte als auch Angehörige leicht in Panik geraten könnten, Ruhe bewahren.
– Christian Klinke, Leiter der Nachtwächter und Sicherheitskräfte, Stadt Kopenhagen
Können Sie ruhig bleiben, wenn das Leben anderer Menschen im Chaos versinkt?
Ein wichtiger Bestandteil unserer lokalen Notfallmaßnahmen ist unser Opferberatungsdienst, der Opfern, Zeugen und Angehörigen von Verbrechen, Unfällen oder schockierenden Ereignissen rund um die Uhr kostenlos und anonym zur Seite steht.
Als ehrenamtlicher Opferberater können Sie dazu beitragen, Frieden und Sicherheit zu schaffen – beispielsweise im Zusammenhang mit Krisen.
Je mehr wir sind, desto stärker sind wir.
Wir suchen Freiwillige, die:
- Ich interessiere mich für Menschen und vorzugsweise für Psychologie.
- Er ist geduldig, ein guter Zuhörer und begegnet Menschen mit Respekt.
- Ich möchte Teil einer großen und engagierten Freiwilligengemeinschaft sein.
- Ich möchte bei jeder Beratung eines Opfers, Angehörigen oder Zeugen etwas bewirken.
Teil einer nationalen Strategie
Beim Roten Kreuz liegt unser bundesweiter Schwerpunkt auf Menschen in besonders gefährdeten und prekären Lebenslagen. Wir verfügen über umfangreiche Erfahrung darin, unsere Hilfsangebote und unsere Kommunikation gezielt auf diese Zielgruppe auszurichten. Dadurch können wir Betroffenen in Krisensituationen besser und sicherer helfen und die unangenehmen Folgen einer Krise minimieren. Als Rotes Kreuz sind wir bereit und immer für Sie da – auch in Krisenzeiten.
Sie können mehr darüber lesen Hier findet die nationale Notfallreaktion des Roten Kreuzes statt.
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Was bietet die Opferberatung an?
Bei Victim Advice in the Capital Region stehen Ihnen ehrenamtliche Helfer rund um die Uhr kostenlos und anonym zur Verfügung, um Opfern, Zeugen und Angehörigen von Verbrechen, Unfällen oder schockierenden Ereignissen zu helfen.
Lesen Sie mehr über Opferberatung -
Was bieten die Samariter an?
Das Capital Samaritan Corps leistet Erste Hilfe bei Verletzungen und Krankheiten bei Veranstaltungen wie Festivals, Konzerten, Sportveranstaltungen und Firmenevents.
Lesen Sie mehr über die Samariter. -
Kann ich Mitglied des Roten Kreuzes in der Hauptstadt werden?
Als Mitglied unterstützen Sie unsere Bemühungen, von denen jedes Jahr über 13.000 Menschen in der Hauptstadt profitieren.
Lesen Sie mehr über die Mitgliedschaft.